«Ideen kann man nicht erzwingen»


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Dr. Henning Beck

Handelszeitung | Nr. 49 | 3. Dezember 2015

Henning Beck

Der Hirnforscher und Biochemiker erklärt, was erfolgreiche Unternehmen von Superhirnen lernen können.

IntervIew: MarIanne Rupp

Als Neurowissenschafter beschäftigen Sie sich mit der Erforschung des Gehirns. Wieso denken Sie, können sich Prozesse des Gehirns auf Firmen übertragen lassen?

Henning Beck: Das Gehirn kann man als eine Art Unternehmen sehen, das habe ich in meinen Forschungen immer wieder festgestellt. Es hat Hierarchien, arbeitet mit Teams, die Vernetzungen sind extrem wichtig, es gibt Schalt- und Sammelstel-len, es ist neugierig und kann auch schnell die Lust verlieren. Doch das Gehirn funk-tioniert im Gegensatz zu Grosskonzernen schon seit Millionen von Jahren ganz erfolgreich. Ich denke, dass Unternehmen da durchaus von der Funktionsweise des Gehirns profitieren können.

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